Mut zur Selbstliebe

Mut zur Selbstliebe

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Am 27. Januar 2019 hätte eigentlich Artemiz und mein Livestream zum Thema „Selbstliebe“ stattgefunden.

#dankevodafone

Leider hat Artemiz‘ Internet nicht mitgespielt – So What. Der Stream ist verschoben (vorrauss. 3. Februar 2019), aber ich lasse es mir nicht nehmen meine Top 3 Tipps in die Runde zu schmeißen, die mir dabei helfen meinen Körper zu akzeptieren oder mich aus einem Loch zu ziehen. Tanzen, Spiegelgespräche oder sich bewusst anfassen sind tatsächlich die Dinge, die ich täglich versuche in meinen Alltag zu integrieren. Sie helfen mir mich selbst zu akzeptieren, mich selbst weniger ernst zu nehmen, vielleicht sogar mal über mich Lachen zu können und mich aus kleinen Down-Phasen zu holen.

 

 

No. 1 Tanzen

Ich bin der festen Überzeugung Tanzen kann jedes Problem lösen. Okay vielleicht nicht die Krebserkrankung meiner Oma oder deine Kündigung von letzter Woche. Aber es bewirkt tatsächlich jedes Mal ein kleines Wunder. Und mit Tanzen ist nicht der perfekte Hüftschwung oder die Salsa-Linksdrehung gemeint (auch wenn ich die echt gerne hab).

Mach dir deine Lieblingsmusik an. Zieh bei den ersten Malen gerne die Vorhänge zu. Und dann beginnt es meistens mit einem Schütteln, Hüpfen oder im Kreis drehen. Und wenn man sich einmal überwunden hat, wird es immer stärker und stärker und du fängst an dich gerne zu bewegen. Zugegebenermaßen wahrscheinlich nicht immer das schönste von außen betrachtet, aber wirkungsvoll. Und wenn du dich traust, stell dich vor den Spiegel oder animiere jemanden mitzutanzen!

 

No. 2 Spiegelgespräche

Es gab mal ein total süßes Facebookvideo, das viral durch die Decke ging. Egal ob Fake oder nicht hat es mich damals tief beeindruckt. Ein Grundschulmädchen steht vor einem Wandspiegel. Ihr Papa direkt hinter ihr. Sie spulen ein Ritual ab, das sie scheinbar jeden Morgen vor dem Weg zur Schule durchspielen.

Vater: „Sprich mir nach. – Ich bin schön.“

Das Mädchen, den Blick fest auf ihr Spiegelbild gerichtet: „Ich bin SCHÖN!“

Vater: „Ich bin erfolgreich.“

        „Ich bin erfolgreich.“

Vater: „Ich bin gut.“

        „Ich bin gut.“

Vater: „Vor allem aber gutmütig.“

Niemanden interessiert hier die physiologische Erklärung von Spiegelneuronen, warum dieses Spielchen wirklich funktioniert. Und ihr müsst auch nicht mit Eurem Spiegelbild anfangen laut zu sprechen. Für den Anfang reicht es vollkommen seinem Gegenüber ein Lächeln entgegenzubringen. Danach zu lachen. Sich zu betrachten. Bewusst schöne Dinge an sich zu suchen – und nicht vergessen zu Lächeln!

Es wirkt Wunder – bitte vertrau mir.

 

 

No. 3 Spüren

Vorsicht jetzt wird’s sexuell. Wie oft ich schon aus dem Männermunde gehört habe: „Ich wäre gern einen Tag eine Frau, dann könnte ich mich selbst befummeln.“ Ladies. Auch wenn wahrscheinlich die Wenigsten von uns täglich ihre Brüste begrabschen: Wir sollten es viel häufiger tun. Versucht die Dinge, die ihr an eurem Körper nicht mögt, bewusst wahrzunehmen. Bei mir endet das meist darin, dass ich Grimassen mit meinem Bauchnabel ziehe. Mein Bauch ist jetzt nicht unbedingt meine Wohlfühlzone. Genauso betrachte ich oft bewusst meine – für mich – dicken Oberschenkel, fasse sie an, mache mir bewusst, dass sie zu mir gehören.

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Seid ihr im Reinen mit euch? Findet ihr euch toll? Tut ihr euch regelmäßig etwas Gutes? Hast du das Gefühl auf dich Acht zu geben?

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen – Und hoffe, dass viele von euch im Stream am 3. Februar zu sein.

 

Eure Kim

 

Kim

Die Gründerin

„Hi! Ich bin Kim:

Minimalistin, Streamerin auf Twitch.tv, Less Wastlerin seit drei Jahren, hoffnungslose Optimistin und immer auf der Suche nach den vielen kleinen Dingen.

Gründerin von FREIRAUMREH

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